Moxibustion

Zuführung von Wärme

Der Begriff «Moxibustion» leitet sich von «Moxa» ab, der chinesischen Bezeichnung des Beifusses. Dieser gilt seit jeher als Heilpflanze. In der Traditonellen Chinesischen Medizin wird er als Wärmespender eingesetzt.

Die Moxibustion hat in der chinesischen Medizin die gleiche jahrhundertealte Tradition wie die Akupunktur. Je nach Diagnose kommen die beiden Behandlungsarten in Kombination zur Anwendung.

Wirkungsfaktor der Moxibustionstherapie sind getrocknete, fein zerriebene Fasern der Beifusspflanze: das Moxa. Dieses wird zu einer Kugel geformt oder in speziellen Trägern entzündet und zum Glimmen gebracht. Die Therapeutin hält das Moxa über die definierten Therapiepunkte und führt dem Körper an diesen Stellen Wärme zu. Das Moxa kann auch auf die Akupunktur-Nadeln aufgesetzt und abgebrannt werden, so dass sich die Nadeln erwärmen und die Wärme nach innen geleitet wird.

Mit Moxibustion führt die Therapeutin dem Körper über die Therapiepunkte Wärme und Energie zu. Die Behandlung kommt zur Anwendung, wenn die Kraft des kalten Yin überwiegt und das Yang aufgebaut werden soll. Sie wirkt gegen Schwächezustände und Kältegefühle.

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